Alarmierungsgrundsätze

Lagebezogene Alarmierung:

  • 5 und mehr Verletzte
  • 3 und mehr Schwerverletzte
  • 3 und mehr Rettungsmittel als Arztzubringer
  • vorsorglich bei möglicher Gefährdung größerer Personenzahlen (Demos, Bombenräumung etc.)
  • nach Individualentscheidung der Regionalleitstelle Osnabrück

Einsatzstichwortbezogene Alarmierung

Bei den folgenden Einsatzstichwörtern werden der Organisatorische Leiter sowie der Leitende Notarzt alarmiert:

  • Massenanfall an Verletzten
  • Rettungsdiensteinsätze, bei denen die Notwendigkeit nicht von vorneherein auszuschließen ist
  • Brände in Versammlungsstätten, Kliniken, Altenheimen, Schulen oder Kindertagesstätten*
  • Explosionsereignisse
  • Gefahrgut- und Gefahrenstoffunfälle der größeren Stufe

* Bei der Alarmierung der Feuerwehr aufgrund einer Brandmeldeanlagenauslösung werden OrgL und LNA nicht alarmiert.

Die Alarmierung erfolgt auch dann, wenn bei größeren Rettungsdiensteinsätzen aufgrund unklarer Meldungen das Erreichen der Alarmierungsschwelle nicht sicher auszuschließen ist.