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Unglückliches Ende für eine Klassenfahrt: 41 Schüler und vier Betreuer einer Schule aus der Nähe von Hannover waren noch nicht lange unterwegs nach Den Haag, als ihr Bus zwischen den Anschlussstellen Riemsloh und Melle-Ost in Brand geriet. Die Reisenden mussten den Bus direkt auf der Autobahn verlassen und wurden durch den erweiterten Rettungsdienst betreut.

 

Die Rettungsleitstelle alarmierte daraufhin den örtlichen Rettungsdienst, die Schnelleinsatzgruppe "Rettung und Transport" des DRK Kreisverbandes Melle sowie den Leitenden Notarzt und den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst zur Betreuung der Reisegruppe.

 

41 Schüler und vier Lehrkräfte wurden am Segelflugplatz in Melle betreut, nachdem sie den Bus auf der Autobahn verlassen mussten.

Foto: M. Dove

Zu den ersten Maßnahmen gehörte die Erkundung der rettungsdienstlichen Lage. Da sich die Reisegäste auf Anordnung der Lehrer bei Eintreffen bereits zum nahe gelegenen Flugplatz am Segelfliegerweg bewegt hatten, erweiterte sich entsprechend die räumliche Ausdehnung des Einsatzes.

 

Um ein "Feststecken" von Einsatzmitteln im durch die notwendige Vollsperrung entstandenen Stau zu verhindern, beorderte der frühzeitig eingetroffene Organisatorische Leiter Rettungsdienst alle mit der Betreuung der Personen beauftragten Einheiten unverzüglich zum Segelfliegerweg.

 

Lediglich der Busfahrer wurde vor Ort von einer Rettungswagenbesatzung gemeinsam mit einem zufällig anwesenden Team eines Krankentransportwagens aus Bünde betreut und später in ein Krankenhaus verbracht.

 

Am Segelflugplatz hatten sich Mitglieder des örtlichen Segelfliegerclubs Grönegau bereits um die Betreuung der Schüler und Lehrer bemüht. Da nicht auszuschließen war, dass die Schüler vereinzelt beim Verlassen des Busses noch toxische Rauchgase eingeatmet hatten, entschlossen sich LNA und OrgL zu einer Sichtung der in Frage kommenden Schüler durch die Notärztin der Rettungswache Melle.

Im Ergebnis stellte sich jedoch heraus, dass keine ernsten Beeinträchtigungen bestanden. So konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf die Betreuung, die auch im weiteren Verlauf vom Segelfliegerclub hervorragend unterstützt wurde. Auch zwei Notfallseelsorger waren vorsorglich alarmiert, mussten vor Ort aber nicht mehr tätig werden.

 

Bei der Organisation des Einsatzes bedienten sich LNA und OrgL dem Einsatzleitwagen der SEG 5 Melle, der auch der Rettungsleitstelle und der Feuerwehr als Ansprechpartner diente.

 

Zum Abschluss beschrieb Stadtbrandmeister Karl-Heinz Meyer den Jugendlichen noch ein Mal die Situation auf der Autobahn. Der Lehrer bedankte sich im Namen der Schüler herzlich für die Betreuung am Segelflugplatz. Mit dem Ersatzbus traten die Schüler und Lehrer ihre Rückreise nach Hause an.




DRK Rettungswache Melle: ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug

DRK Kreisverband Melle: Schnelleinsatzgruppe "Rettung und Transport"

Landkreis Osnabrück: Organisatorischer Leiter Rettungsdienst und Leitender Notarzt

Freiwillige Feuerwehr Melle: verschiedene Ortsfeuerwehren

Polizei: Autobahnpolizei