Homepage








Taktisches Zeichen und Westenkennzeichung des Organisatorischen Leiters Rettungsdienst



Der rettungsdienstliche Normalfall sieht - im Gegensatz zu Einsätzen der Feuerwehr - so aus, dass zwei Rettungsdienstler (mit einem Rettungswagen) oder auch vier (Rettungswagen plus Notarzt) einen Einsatz durchführen. Die Frage nach Führung stellt sich in einem eingespielten Team dabei kaum. Anders sieht dies jedoch aus, wenn eine größere Zahl von Verletzten oder Erkrankten zu versorgen ist und zahlreiche Rettungsteams zum Einsatz kommen - klare Strukturen sind dann unverzichtbar, um eine reibungslose Versorgung der Patienten zu ermöglichen.

 

Aus dieser Erkenntnis heraus und unter Maßgabe des  Niedersächsischen Rettungsdienstgesetzes wurde 1997 im Landkreis Osnabrück ein Konzept geschaffen, dass bei Erfüllung bestimmter Kriterien den Einsatz der Örtlichen Einsatzleitung - bestehend aus dem Organisatorischen Leiter und dem Leitenden Notarzt - verbindlich vorsieht.

 

OrgL und LNA werden im Landkreis Osnabrück eingesetzt, sobald die lage- oder einsatzstichwortbezogenen  Alarmierungsschwellen erreicht sind.

 

 

 

Der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OrgL) hat dabei folgende Aufgaben:

  • Erkundung und Beurteilung der Lage sowie Einleitung der erforderlichen Maßnahmen aus taktischer Sicht
  • Einsatzsteuerung und taktisch richtiger Einsatz der Rettungsmittel
  • Anlage und Betrieb eines Krankenwagenhalteplatzes
  • Sicherstellung der Kommunikation vor Ort und zur Rettungsleitstelle sowie zu anderen Rettungseinheiten
  • Kontaktaufnahme mit der Einsatzführung von Polizei und Feuerwehr und Abstimmung der beabsichtigten Maßnahmen
  • Registrierung und Abtransport der Verletzten in engster Zusammenarbeit mit dem Leitenden Notarzt


Der Landkreis Osnabrück ist der Dienstherr der Gruppe der Organisatorischen Leiter Rettungsdienst