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Fotos: M. Dove

Im Dezember 1982 nahm die Feuerwehr-Einsatz- und Rettungsleitstelle ihren Betrieb im damals neu errichteten Kreishaus auf. Bis dahin lief der Notruf 112 bei der Werkfeuerwehr der damaligen Klöckner Werke auf. Von dort wurden auch die Feuerwehren des Landkreises alarmiert und zum Teil auch der Rettungsdienst.

 

Grundlage für die Einrichtung einer Feuerwehr-Einsatz-Leitstelle war das Niedersächsische Brandschutzgesetz, das eine Leitstelle zwingend fordert. Doch die meisten Rettungsdiensteinsätze und Krankentransporte wurden in den jeweiligen Wachen wie Hagen aTW, Wittlage, Quakenbrück usw. selbst angenommen und auch koordiniert.

 

Dieses änderte sich dann sehr schnell und noch bevor das Rettungsdienstgesetz eine Leitstelle vorsah, wurde die Feuerwehr-Einsatz-Leitstelle auch zur Rettungsleitstelle, bei der heute alle Notrufe 112 und auch die Rufnummer 19222 für den Krankentransport aufläuft.

 

Sämtliche Einsätze, ob für die Feuerwehren oder den Rettungsdienst und den Krankentransport werden hier abgewickelt.

 

Das Personal wurde komplett neu eingestellt. 1982 startete man mit neun Mitarbeitern, die sich wie folgt zusammen setzten: Vier Kollegen mit Feuerwehrausbildung, drei Kollegen aus dem Rettungsdienst sowie der Leiter Werner Debbrecht und sein Stellvertreter Hermann Schohaus mit BF-Ausbildung.

Schnell wurde die Personaldecke aufgestockt, da man nur einen Vertreter für die jeweiligen vier Schichten hatte. Dieser Schichtbetrieb von elf Stunden Tag- und 13 Stunden Nachtdienst mit jeweils zwei Kollegen wird bis zum heutigen Tage gefahren.

 

Heute versehen elf Kollegen inklusive Springer ihren Dienst, wobei bis auf den technischen Leiter Hermann Schohaus alles Angestellte sind.

 

Für die Daten- und Statistikpflege gibt es eine weibliche Teilzeitkraft. Eingebunden ist die Leistelle beim Landkreis Osnabrück in den Fachdienst 5 Ordnung. Abteilungsleiter und somit auch zuständig für die Leitstelle ist Kreisoberamtsrat Gottfried Thye.

 

Der Landkreis ist Träger des Rettungsdienstes. Kreisamtmann Ralf Kohrmeyer kümmert sich um den reibungslosen Ablauf.

 

Die Leitstelle ist zuständig für ca. 357.000 Einwohner, die auf einer Fläche von 2.121 Quadratkilometern im Landkreis Osnabrück leben. Im Jahre 2004 wurden 4.898 Feuerwehreinsätze abgewickelt, im Rettungsdienst 13.141 und für Krankentransporte fielen in 2004 19.120 Einsätze an.

 

Quelle:

 Kreisfeuerwehr Osnabrück



Rettungsdienst und Feuerwehr sind im Landkreis Osnabrück über die Notrufnummer 112 in der gemeinsamen integrierten Leitstelle in der Kreisverwaltung erreichbar. Die Polizei ist unter 110 erreichbar. Hier läuft der Notruf in den einzelnen Polizeidienststellen auf.

Als zentrale vorwahlfreie Telefonnummer für den Krankentransport dient im Landkreis Osnabrück die 19222.